Heute schon für morgen träumen von Lori Nelson Spielmann
Mich hat an diesem Buch besonders angesprochen, dass man niemals aufhören sollte zu träumen und seine Wünsche nicht einfach aufgeben sollte. Oft verlieren wir im Alltag aus den Augen, was wir eigentlich einmal erreichen oder erleben wollten. Dieses Buch erinnert daran, dass es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen.
Besonders inspiriert haben mich die Hauptfigur Emilia und ihre Großtante Poppy. Emilia hat mich beeindruckt, weil sie sich am Ende gegen ihre Familie durchsetzt und ihren eigenen Weg geht, auch wenn es zunächst so aussieht, als würde sie wieder klein beigeben. Großtante Poppy habe ich wegen ihrer Lebensfreude und ihrer Stärke sehr ins Herz geschlossen. Sie kämpft für sich selbst und ihre Überzeugungen und gibt nicht einfach auf, selbst in Situationen, in denen man es durchaus verstehen könnte.
Das Buch hat in mir ganz unterschiedliche Gefühle geweckt. Zum einen Hoffnung, dass Träume tatsächlich wahr werden können und man immer für sie kämpfen sollte. Zum anderen hat es mich an vielen Stellen traurig gestimmt, weil es zeigt, wie schwierig familiäre Verhältnisse manchmal sein können.
Trotz der ernsteren Themen gibt es auch viele schöne und humorvolle Momente. Besonders schmunzeln musste ich über die Szene, in der Emilia den Advokaten trifft und das Wort zunächst nicht richtig versteht und ihn kurzerhand „Avocado“ nennt.
Das Thema Familie hat mich besonders berührt. Vielleicht auch deshalb, weil ich selbst erfahren habe, dass familiäre Beziehungen nicht immer einfach sind. Oft wird gesagt, Blut sei dicker als Wasser. Doch ich glaube, dass man nicht jede Beziehung um jeden Preis aufrechterhalten muss. Manchmal ist es, so schwer es auch fällt, die richtige Entscheidung, Abstand zu nehmen und den eigenen Weg zu gehen.
Genau das ist auch die wichtigste Erkenntnis, die ich aus diesem Buch mitnehme: Für sich selbst einzustehen und für das eigene Leben zu kämpfen. Denn manchmal bedeutet das auch, Entscheidungen zu treffen, die andere Menschen nicht verstehen.
Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Es steht inzwischen auch auf meiner Liste der Bücher, die ich gerne noch einmal lesen möchte. Eigentlich kann ich die gesamte Achtsamkeits-Reihe von Lori Nelson Spielmann empfehlen. Dieses Buch ist für alle geeignet, die sich gerne mit sich selbst beschäftigen, über das Leben nachdenken und gleichzeitig eine berührende Geschichte lesen möchten. Trotz der tiefgründigen Themen bleibt es dabei immer ein Roman und kein Sachbuch.
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