📖 Ein schöner Sommertag und die kleinen Momente dazwischen

Ich sitze gerade auf meiner Terrasse unter dem Sonnensegel, das kühlenden Schatten spendet. Dazu kommt noch ein leichter Wind, der angenehm kühl auf der Haut ist und die Weinblätter leise rascheln lässt. Im Hintergrund kann ich den großen Kirschbaum im Garten stehen sehen und beobachten, wie er sich leicht mit dem Wind bewegt. Meine Baccara Rosen blühen dieses Jahr wieder wunderschön.

Ich beobachte die Hummeln dabei, wie sie eifrig ihrer Aufgabe nachkommen und in die Blüten des Fingerhutes klettern, um an die Pollen und den Nektar zu gelangen, bevor sie wieder davonfliegen. Auch die Hornissenkönigin ist fleißig und krabbelt über die Weinblätter zu dem Eingang der Meisennisthöhle, wo sie sich entschieden hat, ihr Nest zu bauen. Dazu kommt noch dieser unbeschreibliche Duft nach Pfefferminze und Zitronenmelisse.

Die Hummeln und auch die Hornissenkönigin erfüllen ganz zielstrebig ihre kleinen Missionen. Für sie ist das selbstverständlich. Man kann genau beobachten, wie der Garten seinem natürlichen Rhythmus folgt.

Diesmal habe ich mir bewusst Zeit genommen, um mich auf die Terrasse zu setzen. Meine ganzen Gedanken habe ich zur Seite geschoben und einfach nur die Umgebung beobachtet, in mich hineingehört und den Moment wahrgenommen.

In diesem Augenblick wurde mir bewusst, dass es mir eigentlich gut geht. Und dass solche Momente viel zu selten sind. Dass wir uns die Zeit dafür viel öfter nehmen sollten, um dem Alltagstrubel für einen Moment zu entfliehen.

„Zwischen Wind, Rosen und den kleinen Momenten wurde mir bewusst, wie selten wir uns diese Augenblicke wirklich erlauben.“

Diese Momente sind genau die, die einem Kraft geben. Man sollte sie sich öfter erlauben. Denn das Leben und der Alltag sind oft stressig genug. Und auch wenn der Weg manchmal steinig ist, kann man genau aus diesen Augenblicken Energie schöpfen.

Vielleicht sollten wir einfach öfter im Moment leben und genießen, was gerade da ist. Denn oft sind es nicht die großen Ereignisse, an die wir uns erinnern, sondern die kleinen Augenblicke dazwischen.

Wo Worte zu Licht werden. 🌙 Dies et Nox